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Eisenmangel bei Herzinsuffizienz-Patienten

dc.bibliographiccitation.firstpage208
dc.bibliographiccitation.issue05
dc.bibliographiccitation.journalDer Klinikarzt
dc.bibliographiccitation.lastpage211
dc.bibliographiccitation.volume48
dc.contributor.authorDoehner, Wolfram
dc.contributor.authorBauersachs, Johann
dc.contributor.authorErdmann, Erland
dc.contributor.authorHasenfuß, Gerd
dc.contributor.authorKindermann, Ingrid
dc.contributor.authorRingwald, Gerd
dc.contributor.authorRybak, Karin
dc.contributor.authorSchieffer, Bernhard
dc.contributor.authorZeiher, Andreas
dc.date.accessioned2023-10-06T22:43:33Z
dc.date.available2023-10-06T22:43:33Z
dc.date.issued2019
dc.description.abstractZUSAMMENFASSUNG Eisenmangel ist eine häufige Komorbidität bei Patienten mit Herzinsuffizienz. Es ist zu beachten, dass ein Eisenmangel auch ohne eine Anämie auftreten kann und einen negativen Einfluss auf Symptomatik, Lebensqualität, Morbidität und Mortalität haben kann. Dennoch wird laut RAID-HF-Register in Deutschland der Eisenstatus nur bei ca. 62 % der Herzinsuffizienz-Patienten routinemäßig überprüft und bei weniger als 10 % therapiert. Darüber hinaus werden bei Verdacht auf Eisenmangel mitunter die falschen Labor-Parameter bestimmt. Die ausschlaggebenden und für den Alltag ausreichenden Laborwerte sind Ferritin und die Transferrinsättigung (TSAT), die neben dem Hämoglobin bestimmt werden sollten. Im ambulanten Bereich werden häufig orale Eisen(II)-Präparate verschrieben. Neue Daten belegen jedoch, dass die orale Behandlung mit Eisenpolysaccharid bei Patienten mit Herzinsuffizienz nur zu einem sehr geringen Auffüllen der Eisenspeicher im Vergleich zu Placebo führt und auch keine Verbesserung der Leistungsfähigkeit bewirkt. Darüber hinaus werden die für einen Eisenmangel relevanten Laborwerte oft zu früh nach Therapiebeginn kontrolliert. Ein neuer Diagnose-Therapie-Algorithmus empfiehlt eine Laborkontrolle erst nach 3–6 Monaten. Liegen die Messwerte von Ferritin und TSAT nach dieser Zeit unter den oben genannten Grenzwerten, sollte eine erneute Eisensubstitution erwogen werden.
dc.identifier.doi10.1055/a-0901-0933
dc.identifier.urihttps://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gro-2/134245
dc.item.fulltextNo Fulltext
dc.language.isode
dc.notes.internDOI-Import WOS-2023-10-07
dc.relation.eissn1439-3859
dc.relation.issn0341-2350
dc.titleEisenmangel bei Herzinsuffizienz-Patienten
dc.title.alternativeBewusstsein schärfen für Diagnose und Therapie
dc.typejournal_article
dc.type.internalPublicationyes
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