Kappeler, Peter MichaelPeter MichaelKappelerKappeler, Peter Michael2018-02-122018-02-122017https://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gro-2/12129Fressen und Gefressen-Werden sind eng miteinander verbunden. Im vorangehenden Kapitel wurde deutlich, dass Überleben entscheidend vom Zugang zu Nahrung abhängt. Da sich zahlreiche Tiere aber ganz oder teilweise von tierischer Nahrung ernähren, hat deren Fressverhalten drastische negative Konsequenzen für die Fitness der betroffenen Beute. Prädation und deren Vermeidung sind daher zentrale Aspekte der Überlebensstrategien aller Tiere. Das aus diesem Konflikt zwischen Räuber und Beute entspringende evolutionäre Wettrennen hat neben der sexuellen Selektion zu den vielfältigsten und spektakulärsten Anpassungen geführt, bei denen es sich in vielen Fällen um Verhaltensmerkmale handelt.dePrädationbook_chapter10.1007/978-3-662-53145-7_6