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Einleitung: Reduktiver Individualismus. Zum Programm und zur Rechtfertigung einer sozialtheoretischen Grundposition

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2015

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Springer

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Ziel dieses Buches ist die Rechtfertigung einer sozialtheoretischen Grundposition, die hier im Anschluss an eine Formulierung von Max Weber als reduktiver Individualismus bezeichnet wird und demzufolge die Aufgabe der Soziologie darin besteht, „Arten des menschlichen Zusammenhandelns […] auf ‚verständliches’ Handeln und das heißt ausnahmslos: auf Handeln der beteiligten Einzelmenschen, zu reduzieren.“ (Weber 1988b: 439) Ein solches Programm steht im Widerspruch zu einer Reihe anders gelagerter Theorieoptionen, dies betrifft nicht nur holistische Ansätze in der Tradition Emile Durkheims, sondern auch die Systemtheorie sowie Ansätze, welche kollektive Praktiken als sinn- und handlungsgenerierend verstehen.

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