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Praxisnahes Küstenlabor zur Entwicklung von kurz- und langfristigen Strategien zum Schutz und zur Bewahrung der schleswig-holsteinischen Halligen (Living CoastLab Halligen)

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Im Rahmen des Vorgängerprojektes von Living CoastLab Halligen („ZukunftHallig“; Jensen et al. 2016) konnte gezeigt werden, dass auf den Halligen verbleibende Sediment-ablagerungen infolge regelmäßiger Überflutungen ein vertikales Anwachsen der Gelände-höhen begünstigen. Gleichzeitig wurde jedoch ein stärkerer Trend im Anstieg der mittleren und extremen Wasserstände beobachtet. Prognosen über zukünftige Wasserstände deuten sogar auf noch stärkere Anstiege der Wasserstandsverhältnisse hin (Church et al. 2013). Durch die derzeitigen Aufwuchsraten können die Wasserstandsänderungen voraus-sichtlich nicht kompensiert werden. Um die Halligen nachhaltig zu sichern, werden daher Strategien benötigt, die diese natürliche Anpassungsfähigkeit fördern und gleichzeitig einen unmittelbaren Schutz der Bewohnerinnen auf den Warften ermöglichen. Durch ein inter- und transdisziplinäres Team aus Ingenieurinnen, Soziologinnen, Ökologinnen, Geologinnen sowie Behörden und Vertreterinnen der lokalen Bevölkerung wurden geeignete Strategien untersucht und entwickelt. Bei den Forschungsarbeiten wurde dabei zwischen kurzfristigen Schutzmaßnahmen und langfristigen Strategien zur Verbesserung der natürlichen Anpassungsfähigkeit der Halligen unterschieden. Das dreijährige Projekt wurde im Rahmen des Förderschwerpunkts „Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee (KüNO)“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Insgesamt waren fünf Forschungsinstitute an dem Verbundvorhaben Living Coast-Lab Halligen beteiligt.

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