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Christian Friedrich Garmann

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2003

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Universitätsverlag Göttingen

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Christian Friedrich Garmann (1640 - 1708) hat seine »Miraculis Mortuorum« erstmals 1670 veröffentlicht. Er wird mit diesem Text zu einem Hauptzeugen für das barockzeitliche thanatologische Wissen, in dem sich abergläubische Überlieferungen, wundergläubige Vorstellungen und naturwissenschaftliche Erklärungsansätze über Merkwürdigkeiten an Sterbenden und Leichnamen noch gleichrangig nebeneinander finden. Sein enzyklopädischer Ansatz macht ihn zu einer bedeutenden Quelle für die Historische Anthropologie und für die Rezeptionsgeschichte thanatologischen Wissens. Die vorliegende Arbeitsübersetzung, der ein kommentierendes Nachwort der Herausgeber beigegeben ist, bietet den thanatologischen Disziplinen wie der körperorientierten historischen Forschung die Grundlage für die überfällige Einbeziehung Garmanns in ihre Diskurse.

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