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Intraoperative fluoreszenzgestützte Perfusionsmessung mit Indocyaningrün – erhöhte Sicherheit bei gastrointestinalen Anastomosen?

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2022

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Sperling, J.
Grade, M.

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Die Insuffizienz gastrointestinaler Anastomosen stellt für die betroffenen Patientinnen ein relevantes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko dar. Die Perfusionsqualität der Darmenden ist der entscheidende Parameter zur Gewährleistung einer suffizienten Anastomosenheilung. Zur Beurteilung der Gewebeperfusion findet in der modernen Viszeralchirurgie vor der Anfertigung gastrointestinaler Anastomosen zunehmend die intraoperative fluoreszenzgestützte Perfusionsmessung mit Indocyaningrün Anwendung. Mit dieser Technik kann zwischen adäquat und inadäquat perfundiertem Gewebe unterschieden werden und somit die Anastomose in einem möglichst optimal durchbluteten Bereich angelegt werden. Die Chirurgie verfügt damit über ein Messinstrument, dass es erlaubt, additiv zur rein subjektiven makroskopisch-visuellen Einschätzung der Perfusionsqualität, eine objektivierbare Beurteilung des Gewebes vorzunehmen und somit ein besseres funktionelles Ergebnis für die Patientinnen zu erzielen. Aktuell ist der Stellenwert dieser Technik jedoch noch nicht abschließend geklärt. Ziel des vorliegenden Leitthemenbeitrags ist es, den Nutzen der intraoperativen fluoreszenzgestützten Perfusionsmessung näher zu charakterisieren und hinsichtlich seiner Bedeutung für den klinischen Alltag einzuordnen.

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