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Paideia in der US-amerikanischen Religionspädagogik: Beispiele eines transnationalen Wissenstransfers bei Edward Farley, Sara Little und James Fowler

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2021-03-30

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De Gruyter

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ZusammenfassungDer Begriff paideia ist in der US-amerikanischen Religionspädagogik seit geraumer Zeit gebräuchlich. Sein Bedeutungsumfang variiert und es wäre überzogen, ihn einen Leitbegriff zu nennen. Mit einer gewissen Regelmäßigkeit aber dient paideia dazu, amerikanische Fachtermini in einen kontinentalen bildungstheoretischen Horizont zu rücken und von dorther zu hinterfragen. Der vorliegende Aufsatz zeigt am Beispiel dreier namhafter Autorinnen und Autoren, dass dieser transnationale Wissenstransfer sich bislang vorrangig auf Schriften des deutschen Altphilologen Werner Jaeger (1888–1961) gestützt hat. Diese Schriften stehen in Zusammenhang mit Jaegers Unterstützung nationalsozialistischer Rassen- und Bildungsideologie. Die amerikanische Aneignung des Begriffs paideia führt somit vor Augen, dass ein vertieftes transnationales Gespräch auf dem Gebiet der Religionspädagogik möglich ist, dass es aber zwingend angewiesen ist auf theoriegeschichtliche und disziplingeschichtliche Begleitforschung.

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