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Autoantibodies Against NMDA Receptors – Janus-Faced Molecules?

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2019

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Zusammenfassung Wie schon der römische Gott des Anfangs und des Endes, Janus, könnten auch Antikörper (AB) gegen N-Methyl-D-aspartatrezeptoren (NMDAR) zwei Gesichter besitzen und duale Effekte vermitteln, wenn sie Zugang zum zentralen Nervensystem erhalten. In den letzten Jahren rückten Autoantikörper gegen die obligatorische NMDAR-Untereinheit GluN1 zunehmend in den Fokus von Ärzten, da GuN1-Antikörper (GluN1-AB) in der Cerebrospinalflüssigkeit als diagnostisches Kriterium für die sogenannte anti-NMDAR-Enzephalitis genutzt werden. Jedoch sind GluN1-AB auch im Blutserum vieler gesunder Menschen vorhanden. Mittlerweile haben zahlreiche Studien die Häufigkeit, die Epitope und den molekularen Wirkmechanismus von GluN1-AB verschiedener Ursprünge und Immunglobulinklassen analysiert. Interessanterweise vermitteln GluN1-AB die Quervernetzung und Internalisierung von NMDAR. In diesem Übersichtsartikel werden wir vorstellen, wie GluN1-AB Neurone potentiell vor den neurotoxischen Prozessen einer Übererregung der exzitatorischen Neurotransmission schützen, jedoch ebenfalls psychose-ähnliche Zustände auslösen können. Zusätzlich werden wir die Pathogenität von GluN1-AB mit Bezug auf entzündliche Prozesse genauer betrachten.

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